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Handicap-Ausbildung

Vom Schlaganfall bis zur Querschnittslähmung – ob Fahranfänger oder „alter Hase“: Wir bringen Dich auf die Straße.

Mit unserem umfangreichen Know-How helfen wir weiter und machen Dich mobil.

Im Normalfall ist eine Fahrprobe erforderlich, in der ein besonders ausgebildeter und qualifizierter Prüfer des TÜV feststellt, ob Du mit dem Fahrzeug grundsätzlich umgehen kannst, oder welche Hilfsmittel Du ggf. benötigst. Als Grundlage für diese Fahrt wird i. d. R. ein Gutachten von einem Facharzt mit der Zusatzqualifikation "Verkehrsmedizin" benötigt. Bei Fahranfängern ist eine Fahrprobe i. d. R. Voraussetzung für den Führerscheinantrag. Achtung: nicht mit der eigentlichen Führerschein-Prüfung verwechsen :-)

Damit keine Überraschungen auftreten, sprechen wir im Vorfeld der Fahrprobe schon einmal mit dem Prüfer und stimmen grob die Rahmenbedingungen ab. Dann können wir schon abschätzen, ob und ggf. welche Hilfsmittel wir in unserem Fahrschulauto aktivieren. Diese Hilfsmittel werden dann auch als Auflage in Deinen Führerschein eingetragen.

In jedem Fall ist eine richtig gute Beratung wichtig ... und die gibt es bei uns.

Bei uns bist Du in den allerbesten Händen!

Richtig schnittig!

Die Anforderungen an das Aufbildungsfahrzeug und seine Umbauten sind so individuell, wie die Arten der Beeinträchtigungen. Wir haben ein eigens für die Ausbildung umgebautes Fahrschulfahrzeug. Mit diesem Fahrzeug können wir die allermeisten Fahrschüler ausbilden.

Ob Dysmelie, Amputation, Hemiplegie (komplette Lähmung einer Körperseite), Schlaganfall, AMC (Arthrogryposis multiplex congenita | angeborene vielfache Gelenkverkrümmung), Paraplegie (Querschnittlähmung) ... - Wir haben das richtige Fahrzeug mit diesen Umbauten:

  • Multifunktionsdrehknauf links oder rechts am Lenkrad
  • Handgas und Handbremse (von Veigel)
  • Linksgas
  • Pedalabdeckung
  • normaler Lenkraddrehknauf

  

Keine Selbstverständlichkeit: Ein Fahrschulfahrzeug mit den unterschiedlichsten Fahrhilfen auszurüsten ist aufwendig und teuer. Wenn dann auch noch ein aktuelles und neues Auto zum Einsatz kommen soll, fallen regelmäßig auch noch hohe Umbaukosten an. Es gibt in Deutschland nur recht wenige spezialisierte Fahrschulen, die neben dem hohen Maß an Know-How des Ausbilders auch noch ein eigenes Handicap-Fahrzeug besitzen.

Wer kein eigenes Fahrzeug hat, muss sich eins leihen ... und dann wird`s kompliziert.

Da wir ein eigenes Fahrzeug haben, können wir die praktische Ausbildung viel individueller, schneller und flexibler anbieten und durchführen.

Ein absoluter Vorteil und Gewinn für unsere Fahrschüler!

Bei einigen Einschränkungen (z. B. Tetraplegie (Querschnittlähmung alle vier Gliedmaßen), Mikrosomie (Kleinwuchs), Muskeldystrophie (Oberbegriff für zunehmenden Verlust der Muskelkraft), Glasknochenkrankheit, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Multiple Sklerose)   sind ggf. weitere Fahrzeugumbauten erforderlich.

Hier macht es Sinn, das eigene Fahrzeug auszurüsten und dann mit einer Fahrschul-Doppelpedalerie auszustatten. Diese wird nach der Ausbildung dann wieder ausgebaut. Durch unsere guten Kontakte zu spezialisierten Fahrzeugumbauern können wir Dich bei diesem Vorhaben optimal unterstützen. 

Handicap bei vorhandenem Führerschein

"Wer einen Führerschein hat, der darf auch fahren."

Dieser Satz stimmt nur zum Teil. Viele Menschen haben eine Behinderung nicht von Geburt an, sonder tritt erst durch einen Unfall oder eine Erkrankung auf.

Die vorher erworbene Fahrerlaubnis bleibt dadurch aber grundsätzlich zunächst einmal bestehen. Es erfolgt auch keine automatische Mitteilung eines Arztes oder einer Reha-Klinik an die zuständige Führerscheinstelle.

WICHTIG: Wir legen Ihnen ganz dringend ans Herz, bei entsprechenden Einschränkungen eine freiwillige Mitteilung an das Straßenverkehrsamt zu machen!

Beim Autofahren geht es ja auch darum, im Falle des Falles rechtssicher unterwegs zu sein und den vollen Versicherungsschutz zu genießen. Dazu muss man sich an einige Spielregeln halten ... so darf nur fahren, wer geistig, körperlich und charakterlich Geeignet ist. Wer trotzdem Fährt hat im Fall des Falles schlechte Karten.

Deshalb gehen Sie den rechtlich einwandfreien Schritt und sprechen Sie mit Ihrer Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamtes. Der zuständige Sachbearbeiter legt fest, ob weitergehende Maßnahmen erforderlich sind.

Bei allem, was dann folgt, sind wir Ihnen behilflich. 

Fahrtraining für Handicap-Transport

Ob im Rahmen von Taxi-Fahrten, Engagement bei der Lebenshilfe oder als Begleiter / Teamer von Ferienfahrzeiten, es gibt viele Gelegenheiten, Menschen mit Handicaps transportieren zu wollen.

Dabei kommen häufig Fahrzeuge mit entsprechenden Sicherungseinrichtungen für Rollstuhlfahrer zum Einsatz.

  • Welche Besonderheiten muss ich beim Transport beachten?
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Golf und einem Sprinter mit überlangem Radstand?
  • Wie fixiere ich Rollstuhl und Rolli-Fahrer?
  • Welches Fahrverhalten ist in dieser Situation angemessen?
  • Wie fühlt es sich an, auf einem Rollstuhl während der Fahrt zu sitzen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erlebt Ihr bei diesem vollkommen praktischen Spezial-Training!